Die Citytrails
Die Citytrails
Citytrails durch die Stadt und das Kirchholz
Den Abschluss eines langen Laufeventtages machten beim DARE2B Alpenstadt City&Trail wieder die zwei gemischten Citytrail-Distanzen, die teilweise auf Schotter und Waldwegen verliefen. Auf der längeren Distanz, dem Alpenstadt-Citytrail, holten sich Peter Kösters und Johanna Nitzinger den Tagessieg. Den kürzeren Klosterhof-Citytrail gewannen Georg Eicher und Anna Thaumiller.
Nach dem Hochstaufen-Trailrun sowie den X-TENSION Kinderläufen und dem Minilauf wurden am späten Nachmittag noch mal 238 Läufer und Läuferinnen bei den zwei Citytrails ins Rennen geschickt. Den Auftakt machte der kürzere Klosterhof-Citytrail, der das Teilnehmerfeld zunächst durch die Innenstadt und dann hinauf nach Bayerisch Gmain, an der Versorgungsstation beim Hotel Klosterhof, durchs hügelige Kirchholzgelände und über St. Zeno und die Innenstadt wieder zurück zum Rathausplatz führte. Die Distanz betrug 5,5 Kilometer und rund 100 Höhenmeter. Das Siegerpodest war fest in jugendlicher Hand. Der erst 15-jährige Georg Eicher (SC Weißbach) verwies seine Konkurrenten auf die Plätze. Nach 20:26,98 Minuten lief er über die Ziellinie und nahm seinem direkten Verfolger Moritz Helminger (SC Ainring) fast eine Minute ab. „Es war eine saucoole Strecke, hat echt Spaß gemacht, ich mag das abwechselnde Gelände“, freute sich Eicher über seinen Sieg. Rang drei sicherte sich der dreizehnjährige Felix Pölzgutter (Leichtathletik Team Salzburg) in 21:48,67 Minuten. Bei den Damen ging der erste Platz an Anna Thaumiller (SG Schönau) in 24:21,67 Minuten vor Leni Magg (24:39,43 Minuten) und Stefanie Koch-Klinger (SC Ainring) in 24:40,75 Minuten.
Bei Alpenstadt-Citytrail führte der Weg ebenfalls hinauf nach Bayerisch Gmain und ins Kirchholz und weiter bis zur Höhe des Landratsamtes und wieder zurück. Die Distanz: 9,7 Kilometer und circa 200 Höhenmeter. Peter Kösters (Team Kliniken Südostbayern) absolvierte sie in 37:39,62 Minuten. Auch wenn er eher der Straßenläufer ist, hat ihm das kombinierte Terrain sehr gut gefallen. „Auch die Stimmung am Streckenrand war toll, trotz des Wetters“. Auf Rang zwei landete Fabio Richlan (Trumer TriTeam) in 39:21.28 Minuten vor Xaver Eichler (TSV Olbernhau) in 39:33,02 Minuten. Die schnellste Dame auf dem Alpenstadt-Citytrail war Johanna Nitzinger (SC Ainring) in einer Zeit von 42:53,36 Minuten. Die Siegerin freute sich im Ziel: „Es lief super, letztes Jahr bin ich den kürzeren Trail gelaufen. Ich gebe am Anfang immer mehr Gas und um mir ein Zeitpolster rauszulaufen, weil ich bergab ein Schisser bin. Ich komm eher vom Straßenlauf.“ Den zweiten Platz sicherte sich Karin Fuchs (44:38,66 Minuten), der dritte Platz ging an Victoria Tietz (Bridgerunners Düsseldorf) in 46:08,39 Minuten.
Die Wertung der 16 Kombiläufer, also derjenigen Athleten, die am Morgen den Hochstaufen-Trailrun und dann am Nachmittag den Alpenstadt-Citytrail absolviert haben, konnte der Zweitplatzierte des vergangenen Jahres, Richard Utzmeier (Top4Running) aus Freilassing, in einer Nettozeit von 2:3014,18 Stunden für sich entscheiden. Sein Statement im Ziel: „Es hat vor ein paar Jahren mal als Spaß angefangen und dann habe ich die Organisatoren so lange getriezt, bis sie eine eigene Wertung draus gemacht haben.“ Rang zwei der Kombiwertung holte sich Jonas Sieberer (2:32:58,70 Stunden) vor Nils Amrell (Team Kliniken Südostbayern) in 2:57:21,77 Stunden). Auch bei den Damen waren Kombiläuferinnen am Start. Das Podest teilte sich die Erstplatzierte Veronika Genova (Root an Flow) in 3:28:11,66 Stunden mit Andrea Beierl auf Platz zwei (3:32:28,82 Stunden) und Isabell Paulina Blischke (3:39:56,03 Stunden) auf Rang drei.
Internationales Teilnehmerfeld
Einmal mehr packten beim Laufevent viele Freiwillige und Ehrenamtliche mit an. Die Sicherungen der kompletten Trailstrecke am Hochstaufen übernahm die örtliche Bergwacht. Am Rathausplatz hatte das Rote Kreuz den gesamten Veranstaltungstag über sein Zelt aufgebaut, die Sanitäter und Sanitäterinnen mussten einige Blessuren aber keine ernsthaften Verletzungen verarzten. Die Freiwillige Feuerwehr sicherte zum Schutz aller Athleten und Athletinnen die neuralgischen Punkte im Straßenverkehr. Auch der Veranstalter des DARE2B Alpenstadt City&Trail, der TSV 1862 Bad Reichenhall, hatte über 100 freiwillige Helfer und Helferinnen im Einsatz. Viel Unterstützung kam auch vom städtischen Bauhof und vom Team des Bad Reichenhall Tourismus & Stadtmarketings. Hier zog Philipp Däuber ein sehr positives Resümee: „Solche Veranstaltungen sind für Bad Reichenhall ein echter Gewinn. Sie bringen Tagesgäste in die Stadt, ziehen Publikum an die Strecke und erreichen ein junges, aktives Publikum. Viele, die das Event zum ersten Mal erleben, kommen später wieder und genau das zeigt, wie stark solche Formate Bad Reichenhall als Ort für Bewegung, Natur und Gesundheit positionieren.“ Wie international das Teilnehmerfeld wieder besetzt war, zeigt ein Blick in die Statistik: Die Läuferinnen und Läufer kamen aus 18 Nationen, darunter auch die USA, Argentinien und Paraguay. Auch der TSV Vorsitzende, Sepp Dennerl, war voll des Lobes an alle Beteiligten: „Es ist eine großartige Gemeinschaftsleistung mit allen Sponsoren, Partnern, Helfern und Unterstützern. Mein Dank geht außerdem an alle Läuferinnen und Läufer, von denen etliche schon viele Male bei uns an den Start gegangen sind.“ Der Termin für den nächsten DARE2B Alpenstadt City&Trail steht denn auch bereits fest: 5. Juni 2027.
